PHP, HTML, CMS und CSS
Die Grundlagen jedes Internetauftritts liegen in diesen Schlagwörtern.
Doch was steckt eigentlich dahinter?
Hier finden Sie einen kleinen Überblick über dieses Herzstücke im Webdesign.
PHP („Hypertext Preprocessor“, bzw. „Personal Home Page Tool")
Ist eine serverseitige Programmiersprache in Anlehnung an die C, C++, Java und Perl-Syntax.
PHP wurde 1995 von Rasmus Lehrdorf entwickelt und hat seither ihren Siegeszug hauptsächlich durch die kostenlose Weiterverbreitung und –entwicklung begründet.
Etwa 75% aller Websites basieren auf PHP!
Vereinfacht erklärt funktioniert PHP wie jedes Programm über eine eigene Syntax in welcher verschiedene Operationen durchgeführt werden können.
Das Programm ist jedoch eines der wenigen, welches von Webservern eingelesen werden kann und wird dort für die Ausgabe über einen sogenannten Interpreter in ein HTML-Dokument umgewandelt. Als Folge werden sämtliche Eingaben, Berechnungen und Funktionen bereits vor der Ausgabe verarbeitet und stehen im Webbrowser als lesbares HTML-Endergebnis zur Verfügung.
HTML/HTM („Hypertext Markup Language”)
Stellt eine der einfachsten Programmsprachen dar.
Sie wurde bereits 1989 von Tim Berners-Lee entwickelt und wird seither laufend im W3C (world wide web-consortium) weiterentwickelt und standardisiert. HTML ist die einzige Sprache, die ein Webbrowser lesen und interpretieren kann und bildet somit das Endprodukt jedes Webauftritts.
Lange Zeit wurden Websites ausschließlich auf HTML-Basis direkt geschrieben, allerdings verfügt HTML über keine Rechenfunktionen und kann nicht mit dem User interagieren. Daher wird die Eingabe mittlerweile verstärkt über CMS-Systeme auf PHP- oder ASPX-Basis gestaltet. Da jedoch jede Ausgabe für die Lesbarkeit in den diversen Internetbrowsern weiterhin nur über HTML möglich ist, bleibt HTML die Grundlage jeder Website.
CMS („Contentmanagementsystem“)
Darunter wird jedes Programm verstanden, welches dynamisch eine Website erstellen kann. Die Bekanntesten sind hier die beiden kostenlosen Programme Typo3 und Joomla - beide basieren auf PHP.
In jedem CMS-System wird über ein Grundtemplate das Layout einer Website festgelegt. Dabei geht es um die Einteilung in einzelne Bereiche, sowie die Art der Anzeige der einzelnen Artikel. Die Artikel selber werden dann einzeln erstellt und dem gewünschten Bereich zugeordnet. Beim Aufbau einer Website werden diese Zuordnungen dann programmtechnisch immer wieder neu eingelesen und zusammengestellt – daher auch der Ausdruck „dynamisch“.
Der wesentliche Vorteil liegt in einer einfachen Wartung, da jeweils nur neue Artikel erstellt werden und beliebig oft zugeordnet werden können (durch die Zuordnung in einen anderen Bereich kann auch das Aussehen verändert werden -> siehe CSS). Ebenso kann ein Artikel gelöscht und verschoben oder nur für eine bestimmte Zeitraum veröffentlicht werden.
Die meisten CMS-Systeme haben ein sog. „Frontend“, welches direkt dem Aussehen der tatsächlichen Website entspricht. Nach einer Anmeldung als Bearbeiter kann einfach mittels durchklicken der jeweilige Artikel gesucht werden und die direkte Bearbeitung ist möglich. Damit besteht ein sehr guter Überblick und Zugriff aller verwendeten Artikel. Im sog. „Backend“ stehen dem erfahrenen Anwender alle Daten, Templates, Artikel, usw. zur Bearbeitung zur Verfügung. Zudem können hier verschiedene Benutzerrechte vergeben werden, wodurch eine Administration der Website gewehrleistet ist.
Somit sind CMS-Systeme sobald die Grundlagen geschaffen sind in ihrer Wartung wesentlich einfacher als HTML-basierende Tools. Zudem gibt es in diesen Systemen eine Unmenge an vorgefertigten Zusätzen wie z. B.: Warenkörbe, Newsletter, Login, usw.. Leider verleiten sie jedoch auch dazu, ihre mitgelieferten oder zugekauften Vorlagen ohne Anpassung zu verwenden, wodurch mittlerweile speziell die Websites kleinerer Unternehmen ein ziemlich einheitliches Bild liefern und kaum zu unterscheiden sind (siehe „Wollen Sie tatsächlich ein virtuelles Schaufenster von der Stange“).
CSS („Cascading Style Sheet“)
In der CSS liegt das gesamte Layout einer Website. Hier wird definiert, welche Schriftarten in welcher Größe verwendet werden, welche Farben in einer Website welche Bereiche erhalten, wie die einzelnen Bereiche größenmäßig verteilt sind und welche Besonderheiten sie aufweisen.
Das CSS ist somit die Corporate Identity im Webbereich und sollte damit optimal auf Ihre Firma abgestimmt sein. Es ist eng mit dem Template in einem CMS-System verknüpft und eine absolut unabdingbare Grundlage für jeden Internetauftritt. Die Programmierung des CSS ist ebenso wie die HTML über das W3C abgestimmt und wird hier ständig erweitert sowie verbessert. Ohne das Wissen um diese spezielle Syntax ist eine Änderung nicht möglich, bzw. kann verheerende Auswirkungen auf die gesamte Website haben.
Hier wird eine der wesentlichsten Optimierungen für Suchmaschinen begonnen und Schlagworte wie Usability geschaffen. Ebenso wird hier Ihr Internetauftritt an Ihre Firmenidentifikation angepasst. Ein Potential, welches Sie unbedingt nutzen sollten!
Artikel zum Webdesign
-
Individuelles Webdesign
Wieviel ist Ihre Ware ohne Sie wert? Vielleicht…
-
Professionelles Webdesign
Wollen Sie tatsächlich ein virtuelles Schaufenster…
-
Vergleich Print - Webpreise
Der (Preis-)Vergleich Als Webdesigner weiß man,…

