SEO und Usability

Suchmaschinenoptimierung, was steckt dahinter?

Unter Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO)  versteht man jede Maßnahme im Webdesign, welche vor allem für die größte Suchmaschine, nämlich Google, gemacht wird.

Um in Google auf den ersten Plätzen zu landen, sollten im Optimalfall alle 200 Auswahlparameter dieser Suchmaschine erfüllt sein. Welche das sind, weiß leider - außer Google – niemand! Es gibt daher keinerlei Garantien dafür, wie man mit einer Webseite ganz nach vorne gelangt.



Allerdings gibt es viele Ansätze, was auf einer Website zu beachten ist, um in das Ranking um die ersten Plätze aufgenommen zu werden.

Wichtige Punkte sind:

  • Fehlerfreier html-Code (zu testen auf W3C)
  • Ein logischer Seitenaufbau ähnlich einem Worddokument
  • Korrekte title- und alt-Tags in allen Bildern oder Links
  • Google crawlt über Links, daher sollten diese aussagekräftig und korrekt sein
  • Je mehr interne und relevante externe Links umso besser (Achtung wohin gelinkt wird, bzw. wer auf die eigenen Seite linkt! Qualität steht auch in Google vor Quantität!)
  • Texte sollen für den Menschen und nicht für die Maschine geschrieben werden! Google überprüft hier, durch den sog. Panda-Algorithmus sehr genau, welche Inhalte einer Seite relevant sind.
  • Die Anzahl der Seitenzugriffe
  • Das Alter der Domain
  • Die Aktualität der Informationen – Inhalte immer wieder erneuern/ergänzen!
  • Schaltung von Adwords oder Nutzung googleeigener Tools wie Analytics, Googlesearch, Kampagnen usw.
  • Die Nutzung von SocialMedia wie Facebook, Twitter und CO
  • Keywords aus dem Text für die Maschine
  • Usw. ….


Google selber bietet hier eine Fülle an Informationen, wie man der großen Maschine im Internet am besten Futter bietet.



Als Webdesigner kann man vor allem die Grundlagen beachten und von Beginn an eine Website für SEO anpassen. Für weitere Maßnahmen, bedarf es teilweise einem Profi in diesem Bereich und vor allem der laufenden Kontrolle und Verbesserung der Webseite selbst.

Webusability hat zwei Seiten – den User und SEO

Beides greift hier Hand in Hand, denn die Suchmaschine bewertet auch, ob eine Webseite usabilitygerecht ist.

 

Usability umfasst alles, was es einem Besucher so einfach wie möglich macht an die gewünschten Informationen zu kommen.

Im originalen Sinn wurden mit Usability alle Maßnahmen bezeichnet, um einem Menschen mit Handycap (vor allem Blinden), ebenso den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Es ging somit hauptsächlich darum, Webseiten für Blindenlesegeräte aufzubereiten.

 

Aus dieser Intention heraus entstand generell der Wunsch, jede Internetseite so einfach wie möglich für den Benutzer anzulegen. Unter Usability versteht man somit mittlerweile:

  • Inhalte auf das wesentliche zu beschränken
  • Jede Scriptsprache (egal ob JavaScript oder ActionScript in Flash) zu vermeiden, sofern diese wesentliche Inhalte haben (z. B. Navigationen)
  • Tabellenlayouts nur mehr falls nicht anders darstellbar zu verwenden
  • Keine versteckten Inhalte in Webseiten
  • Title- und alt-tag für Bild-und Linkerklärungen anzuwenden
  • Schriftgröße und Art als einfach zu lesen anzubieten, eventuell mit der Option diese zu vergrößern
  • Bereits besuchte Links anders zu gestalten
  • Das Layout so zu wählen, dass die Inhalte klar zu unterscheiden sind
  • Uvm.  …

 

Auch für die Usability ist es nötig, als Webdesigner die Grundlagen zu kennen und zu beachten!

 

Leider lassen sich die Wünsche für die eigene Website nicht immer mit den Anforderungen im Internet kombinieren. Hier gilt es Kompromisse zu schließen, wo die Selbstdarstellung oder Selbstvermarktung ihre Grenzen hat und der Kundenwunsch und das Userverhalten die Oberhand gewinnen.

 

Doch oft lässt sich beides mit den richtigen Texten für das Web geschickt verbinden!